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|BücherArchitektur und Städtebau

GenerationenWohnen

Neue Konzepte für Architektur und soziale Interaktion

GenerationenWohnen

Fachbuch

Autoren: Christiane Feuerstein, Franziska Leeb

Verlag: edition detail

55,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2015, 128 Seiten, gebunden

Inhalt

Der (sozio-)demografische Wandel gehört zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Für das funktionierende Zusammenleben einer älter werdenden Gesellschaft mit einer wachsenden Vielfalt unterschiedlicher Bedürfnisse kann die Gestaltung der baulichen Umwelt einen wesentlichen Beitrag leisten. Wandelnde Altersbilder, verschiedenartige Lebenslagen und Lebensstile erfordern die Entwicklung neuer Wohntypologien und eine kleinräumige Verknüpfung verschiedener Wohn- und Betreuungsangebote im Quartier, sowie ein innovatives Flächenmanagement. Exemplarische Projekte - abseits der klassischen institutionellen Altenpflegeeinrichtungen - orientieren sich nicht mehr an Defiziten, sondern stellen die Förderung von Fähigkeiten und die Erweiterung von Kompetenzen in den Mittelpunkt. Die altersgerechte Infrastruktur fängt an, sich in ein Netzwerk alternsgerechter Unterstützung zu verwandeln.Die in diesem Buch vorgestellten Beispiele umfassen daher ein großes Spektrum an Planungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen: Von der Konzeption ganzer Siedlungen bis zur Gestaltung von Freibereichen und Innenräumen.

Rezension

Generationen Wand an Wand

Die Bevölkerung wird immer älter, und die Alten werden immer mehr. Wie Planer und Projektentwickler damit umgehen können, thematisieren Christiane Feuerstein und Franziska Leeb in ihrem großformatigen Band „GenerationenWohnen" anhand zahlreicher Praxisbeispiele.


Rund ein Drittel des Buchs widmen sie allerdings erst einmal den demografischen Grundlagen und der Geschichte des Wohnungsbaus sowie den Erkenntnissen der Forschung über gewandelte Wohnbedürfnisse im Alter. Das funktioniert gut als Einführung in das Thema, allerdings sammeln sich gerade zum Ende dieses Abschnitts einige Allgemeinplätze, arg akademische Gedankenspiele und Wiederholungen vorheriger Aussagen.


Das lässt sich leider auch von den mehrseitigen Einleitungen vieler folgender Kapitel sagen. Danach wird es aber interessant: Die Autorinnen stellen Beispiele aus der Praxis vor, in denen generationenübergreifendes Wohnen gut umgesetzt wurde. Dabei geht es in einzelnen Kapiteln um Hausgemeinschaften und Nachbarschaften, jeweils im Neu- und im Umbau. Die insgesamt 17 Beispiele mit zwischen einem Dutzend und mehr als 2.500 Wohneinheiten werden jeweils auf mehreren Seiten intensiv vorgestellt. Die bautechnischen Datenblöcke bleiben knapp, dafür nehmen die Texte zu Entwicklung, Nutzung im Alltag, Bau- oder Umbaustrategie sowie Fotos und Grundrisse breiten Raum ein. In vielen Abschnitten machen Gastbeiträge oder Interviews mit Bauherren oder Planern die jeweiligen Absichten und ihre Umsetzung in der Praxis besser verständlich.


Die vorgestellten Projekte stammen aus den vergangenen zehn Jahren und häufig aus der Schweiz, wo das Generationenwohnen offenbar schon stärker in die Umsetzung gegangen ist. Diese Praxisbeispiele sind das wirklich Lesenswerte an dem Band, während die grundsätzlichen Abschnitte zum demografischen Wandel viel Redundantes und wenig Neues für diejenigen enthalten, die sich bereits mit der Materie befasst haben.


Volker Thies, Immobilien Zeitung 44, 5. November 2015

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