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Altersgerecht wohnen und leben im Quartier

Trends, Anforderungen und Modelle für Stadtplanung und Wohnungswirtschaft

Altersgerecht wohnen und leben im Quartier

Fachbuch

Herausgeber: Heidi Sinning

Verlag: Fraunhofer IRB Verlag

59,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2017, 239 Seiten, Paperback

Inhalt

Damit Menschen auch künftig solange und so gut wie möglich im vertrauten Lebensumfeld alt werden können, muss ein Umdenken bei der Stadtentwicklung und Stadtplanung sowie in der Wohnungswirtschaft stattfinden. Wie sind Quartiere für die Zukunft gut aufgestellt? Was können gemeinschaftliche Wohnformen leisten? Und wie können Kommunikation und Kooperation dazu beitragen? Diese Fragen behandelt die Publikation. Gemeinschaftliche Wohnformen, alters- und generationengerechte Quartiersanpassung, Bewegungsräume und digitale Vernetzung im Quartier sind Modelle für »Aging in Place«. Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis zeigen Chancen, Herausforderungen und Perspektiven, die mit diesen Modellen verbunden sind. Die Bedürfnisse und Wünsche der wachsenden Gruppe der Älteren an das Wohnen, an ihre Quartiere und an die Stadt sind vielfältig. Vor allem das Wohnquartier rückt als wichtiger Bezugsraum des Lebens im Alter in den Blickpunkt. Als Akteure von "Aging in Place" sind insbesondere Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wohnungswirtschaft und Einzeleigentümer, soziale Verbände und Initiativen sowie weitere zivilgesellschaftliche Akteure gefragt, Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.

Rezension

Bloß kein klebriges Quartier!

Wer schon x Mal davon gehört hat, die Zukunft des Wohnens für Senioren liege in Quartieren, die von verschiedenen Altersgruppen bewohnt werden, bleibt oft mit einer Fülle von Fragen zurück. Taugen solche Konzepte nur für große Städte? Was soll die Wohnungswirtschaft denn nun alles anders machen? Ein paar Antworten in erfreulich nüchterner Tonlage liefert das Buch „Altersgerecht wohnen und leben im Quartier", das die Erfurter Professorin für Architektur und Stadtplanung, Heidi Sinning, herausgegeben hat.


Mit einem Dutzend Beiträgen von Wissenschaftlern und Praktikern schafft sie Raum für praktische Beispiele von Mehrgenerationenwohnen etwa in Gelsenkirchen und im schweizerischen Winterthur. Eines der Ergebnisse: Mehrgenerationenquartiere bloß nicht als klebrige Zwangsveranstaltung definieren, in der ständig alle um einen runden Tisch herum sitzen.


Viele der geschilderten Erfahrungen zeigen, dass es runder Tische sehr wohl bedarf, an diesen müssten aber insbesondere Vertreter der Wohnungswirtschaft und der kommunalen Stadtentwicklung sitzen. So könne sichergestellt werden, dass Mehrgenerationenquartiere von lebenswerter, wenn auch möglichst barrierearmer Infrastruktur umgeben sind. Quartiere mit Zukunft bieten also Lebensraum und nicht nur Versorgtwerden. Ganz so, wie es in einem der Beiträge über türkische Senioren in Berlin-Moabit geschildert wird. Dort gibt es solche Quartiere längst. Der Grund: Die typischen Senioren dort fordern Unterstützung von Familie und Freunden aktiv ein. Die vielen eher einsamen betagten Deutschen tun sich da offenbar ungleich schwerer.


Bernhard Bomke, Immobilien Zeitung 50, 14. Dezember 2017, Seite 14

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