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|BücherRecht/Steuern

Mietminderungstabelle

Entscheidungssammlung in Tabellenform, Rechtsstand

Mietminderungstabelle

Fachbuch

Autor: Cathrin Börstinghaus

Verlag: C. H. Beck

59,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
4. Auflage, 2017, XXIV, 578 Seiten, Paperback

Inhalt

In diesem Buch werden zunächst die Grundlagen der mietrechtlichen Gewährleistung dargestellt.
Dabei wird der subjektive Mangelbegriff auch an Hand typischer Fallgestaltungen erläutert und dargestellt, wann die Minderung ausgeschlossen ist, sowie auf die verschiedenen in der Praxis vorkommenden Berechnungsmethoden eingegangen.


Die Feststellung der Mietminderung ist in Deutschland fast ausschließlich Richterrecht. Es ist deshalb von entscheidender Bedeutung, diese Rechtsprechung zu kennen, um sich bei der Mietminderung nicht zu vergreifen. Hier bietet das vorliegende Buch eine systematische Hilfe. Dabei geht es nicht nur um die richtige Quote, sondern auch um die Feststellung, ob die ausgeurteilten Fälle mit dem eigenen Fall vergleichbar sind.
Über 1800 Urteile zur Mietminderung wurden ausgewertet und in verschiedenen Tabellen zusammengefasst. Insgesamt stehen folgende Tabellen zur Verfügung:



  • Minderungsquoten nach Art des Mangels

  • Entscheidungen zugeordnet zum jeweiligen Spruchkörper

  • Entscheidungen sortiert nach Art des Mangels und Gericht

  • Entscheidungen sortiert nach Gericht und Minderungsquote

  • Entscheidungssammlung sortiert nach Minderungsquoten


Sondertabellen helfen die Suche nach sehr häufig vorkommenden Mängeln noch konkreter zu gestalten.
Das Buch ist deshalb nicht nur für Anwälte, Richter und Rechtsberater eine wertvolle Hilfe, um schnell und zielsicher die Rechtsprechung zur Minderungshöhe bei einem bestimmten Mangel richtig einschätzen zu können, es ist auch für Vermieter und Mieter eine wichtige Orientierung.

Rezension

Mietminderungstabelle

Wenn es doch nur einfacher wäre, dann könnte man eine Tabelle vorlegen, in der zu jedem Mietmangel die gesetzlich vorgegebene Minderungsquote abzulesen wäre. Doch eine solche Tabelle gibt es nicht, die Feststellung der Mietminderung ist nämlich Richterrecht. Bleibt dem von Mängeln geplagten Mieter also nur, von seinem Vermieter eine Minderung zu verlangen und, falls er sie nicht erhält, vor Gericht zu ziehen. Wie seine Chancen stehen, kann er aber doch in einer „Mietminderungstabelle" ablesen. Diese ist tatsächlich eine umfangreiche „Entscheidungssammlung in Tabellenform", in der Mietminderungsentscheidungen deutscher Gerichte systematisch ausgewertet und nach mehreren Kriterien geordnet dargestellt werden. Die Zahl der ausgewerteten Urteile ist in der aktuellen vierten Auflage des Werks um 300 auf satte 1.800 gestiegen, es dürfte also kaum ein Mangel einer Mietsache denkbar sein, der hier nicht abgedeckt ist.


Die aufeinander bezogenen Tabellen sind einmal alphabetisch nach der Art des Mangels, dann aber auch nach Spruchkörper, Gerichtsort, Gericht und Instanz geordnet, jeweils kombiniert mit entweder wiederum Art des Mangels und/oder der Minderungsquote. Das ist insofern sinnvoll, als die Urteile zu vergleichbaren Fällen auch recht unterschiedlich ausfallen können, denn am Ende handelt es sich ja immer um Einzelfallentscheidungen der jeweils mit dem konkreten individuellen Fall befassten Richter. Auch welches Gericht sich mit einem bestimmten Fall auseinanderzusetzen hat, mag, wie die Zusammenstellung an manchen Stellen zeigt, auch schon einmal einen Hinweis auf das zu erwartende Urteil geben.


Die zentrale Tabelle 5 schließlich, die mehr als die Hälfte der fast 600 Seiten des Buches ausfüllt, ist aufsteigend nach der Minderungsquote sortiert und liefert Auszüge aus dem jeweiligen Urteilstext mit der Begründung, warum ein Minderungsverlangen zu welchem Ergebnis geführt hat. Vermietern zur Beruhigung mag im Übrigen dienen, dass in dieser Tabelle die ersten 748 Urteile (von 1.814) eine Mietminderung von exakt 0% festgelegt haben. Bei der Hälfte der Urteile ist die Tabelle immerhin schon bei 5% angelangt, bei einem Viertel der Fälle beträgt die Minderung zwischen 15% und 100%.


Thomas Hilsheimer, Immobilien Zeitung 43, 26. Oktober 2017

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