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Nudging in der digitalen Stadt

Idee, Potenziale und kritische Reflexion

Studie

Autor: Peter Jakubowski

Reihe: BBSR-Analysen KOMPAKT

Anbieter: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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  • Erscheinungsdatum : 26.02.2018
  • Seiten : 20 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 980,81 kB

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Inhalt

Im vorliegenden Heft werden Idee und Hintergründe des Nudging skizziert und erste Anwendungs-Beispiele zur Veranschaulichung aufbereitet. Es schließt sich eine kritische Beleuchtung der möglichen Wirkkraft des Nudging im Zeitalter der Digitalmoderne an – zugespitzt durch die Skizze des in China vorbereiteten Sozial-Kreditsystems. Zum Abschluss wird die Frage diskutiert, ob und wie sich die Stadtentwicklungspolitik dem Thema Nudging nähern kann und schließt mit einem Ausblick, unter welchen restriktiven Rahmenbedingungen staatliches Nudging auch in der offenen Gesellschaft der Digitalmoderne trotz aller Vorbehalte angedacht werden könnte.

Das Konzept des Nudging beruht auf Erkenntnissen der Psychologie und der Neurowissenschaften, die belegen, wie schwierig es teilweise für Menschen ist, für sie richtige Entscheidungen zu treffen. So lassen sich z.B. viele unserer Entscheidungen allein durch die Art der Präsentation der Auswahlmöglichkeiten beeinflussen. Die Idee des Nudging nimmt für sich in Anspruch, gute Entscheidungen zu befördern – die Menschen also dazu zu bewegen, für sich und die Allgemeinheit sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Allerdings bleibt dabei häufig unklar, wer darüber befindet, wann und aus welchem Grund eine Entscheidung richtig oder falsch ist. In Digitalmoderne neigt das Nudging dazu, gegenüber dem Individuum übergriffig zu werden. Mit dem digitalen Nudging kann einer breiten – auch staatlichen – Verhaltenslenkung Tür und Tor geöffnet werden, die die Basis der liberalen Gesellschaftsordnung angreifen kann.

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