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|BücherPlanung/Bau

Energetisch optimiertes Bauen

Technische Vereinfachung - nachhaltige Materialien - wirtschaftliche Bauweisen

Energetisch optimiertes Bauen

Fachbuch

Autoren: Thomas Duzia, Rainer Mucha

Verlag: Fraunhofer IRB Verlag

39,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2015, 175 Seiten, Paperback

Inhalt

Die Entwicklung in der technischen Gebäudeausstattung weist Parallelen zu dem auf, was in der Automobilindustrie schon lange stattzufinden scheint. Was erst als Innovation gefeiert wird, sorgt später dafür, dass die Wartung nur noch von spezialisierten Betrieben übernommen werden kann.
In diesem Buch verdeutlichen die Autoren ihren Standpunkt, dass Installationen entwickelt werden sollen, die von den Nutzern ganz einfach selbst gewartet und repariert werden können. Dabei wird die Frage erörtert, wie bei Gebäuden einerseits der Energieverbrauch gesenkt werden kann, ohne dass sich der Nutzer andererseits in Abhängigkeit von einer Technik begibt, die zusätzliche Kosten für Installation und Wartung nach sich ziehen. Darüber hinaus werfen die Autoren einen Blick auf bewährte Beispiele aus der Baugeschichte, auf die Wirtschaftlichkeit und auf die ökologischen Betrachtungsmöglichkeiten von Baustoffen und grauer Energie.

Rezension

Grundlagen statt Praxiswissen

Energiesparen am Bau bedeutet heute meist einen erheblichen technischen Aufwand, beispielsweise mit Wärmepumpen, ausgefeilten Dämmsystemen oder elektronisch gesteuerter Wohnraumbelüftung. Das birgt die wachsende Gefahr von Fehlern beim Einbau und der Bedienung. Gefragt wären vielmehr simple, zugleich aber effiziente Lösungen.
Ihnen nachzugehen, versprechen Thomas Duzia und Rainer Mucha im Klappentext ihres Bandes „Energetisch optimiertes Bauen". Nur tun sie das nicht konsequent genug. Zwar liefern sie rund ein Dutzend Beispiele dafür, wie die kluge Nutzung von Temperaturunterschieden, geschickte Verschattung oder ein sinnvoller Wandaufbau zur Energieeinsparung beitragen. Dabei handelt es sich aber entweder um historische Bauwerke oder um experimentelle Einzelobjekte neuen Datums. Der praxisnahe Transfer auf Alltagsgebäude fehlt. Zudem nehmen Formeln und Tabellen im Vergleich zu den Beispielen sehr viel Raum ein.
Das funktioniert ganz gut als kompakte Vermittlung bauphysikalischer Grundlagen, geht allerdings an dem Thema vorbei, das Titel und Klappentext versprechen. Da sich außerdem mehrfach Absätze mit wenigen Seiten Abstand nahezu wortgleich wiederholen, entsteht der Verdacht, dass es hier ums Seitenschinden ging. Wer praxisreife Ideen für energieoptimiertes Bauen sucht, wird in diesem Buch nur wenig Brauchbares finden. Wer dagegen grundlegende bauphysikalische Zusammenhänge kennenlernen möchte, ist recht gut bedient.


Volker Thies, Immobilien Zeitung

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