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Perspektiven der Wohnungsmärkte in Deutschland

Report

Reihe: Deutsche Hypo Global Real Estate Markets

Anbieter: Deutsche Hypo

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  • Erscheinungsweise: keine Angabe
  • Erscheinungsdatum : 16.08.2012
  • Seiten : 36 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 599,99 kB

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Inhalt

Der Wohnungsmarkt galt lange Zeit als „langweilig". Hohe Wohnungsbestände, eine stabile Nachfrage und sinkende Fertigstellungen führten zu stagnierenden Mieten. Auch das Interesse der Investoren konzentrierte sich auf einige große Wohnungsportfolien, so dass die Preise insgesamt eher unter Druck waren. Die Lage hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Verbesserte Rahmenbedingungen sorgten für eine stärkere Nachfrage nach Wohnungen, die sich zunächst in ausgewählten Bereichen der Metropolen zeigte. Steigende Mieten und auch Preise dehnten sich von diesen Bereichen ausgehend bald auf die großen Städte aus. Vielfach wurden schon Preisblasen befürchtet, was aber doch eher einer Panikmache gleicht. Diese Impulse erreichen aber nun auch die Investoren und Projektentwickler, die ihre Planungen für neue Wohnprojekte vorantreiben. Dennoch werden auch zukünftig die Investitionen in den Wohnungsbestand größer sein als die Neubauinvestitionen. Die Entwicklung steigender Mieten und Preise ist aber nicht überall gegeben, sondern die lokalen Wohnungsmärkte in Deutschland zeigen eine überaus große Heterogenität. Neben den boomenden Metropolen gibt es zahlreiche Regionen, die mit sinkenden Preisen und Mieten zu kämpfen haben. Hier stehen die Wohnungsanbieter vor ganz anderen Herausforderungen als in den Metropolen. Verstärkte Dynamik bringen den Wohnungsmärkten auch der demografische Wandel und die Ziele der Nachhaltigkeit. Der demografische Wandel zeigt sich in einer schrumpfenden und gleichzeitig älter werdenden Gesamtbevölkerung. Regional sind aber auch deutliche Unterschiede festzustellen. Die politischen Nachhaltigkeitsziele werden zu neuen Impulsen für Investitionen in den Wohnungsbestand und für Neubauten sorgen, falls die Politik entsprechendes erreichen möchte. Schon im Jahr 2010 erreichten die Ausgaben für Maßnahmen der energetischen Sanierung einen Anteil von rund einem Drittel am gesamten Wohnungsbauvolumen. Die „langweiligen" Zeiten sind für die Wohnungsmärkte also vorbei. Konjunkturelle Schwankungen und langfristiger Wandel bringen für die Marktteilnehmer der Wohnungsmärkte stetig neue Herausforderungen. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen für die Wohnimmobilienmärkte in Deutschland als verhalten positiv zu bewerten. Insbesondere die guten Rahmenbedingungen für die Nachfrage sind stützende Faktoren.

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