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|BücherArchitektur und Städtebau

Europa. Gemeinsam wohnen

Europe. Cooperative Housing

Europa. Gemeinsam wohnen

Fachbuch

Herausgeber: wohnbund e. V.

Verlag: Jovis Verlag GmbH

25,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2016, 120 Seiten, Paperback, Deutsch, Englisch

Inhalt

Ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen - vor allem in europäischen Ballungsräumen - ist eine der großen Herausforderungen unserer Zukunft und fordert neue Lösungen. Angesichts des demografischen Wandels, sich verändernder Familienstrukturen und eines wachsenden Umweltbewusstseins haben sich ganz neue Wohnformen in Europa entwickelt: gemeinsames Wohnen von Jung und Alt, Bewohnergenossenschaften, Seniorenwohnprojekte, Ökosiedlungen, integratives Wohnen oder Nachbarschaften im Quartier. Vor allem der Stellenwert des gemeinschaftlichen Wohnens wird sich vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Traditionen und Rahmenbedingungen wie Wohnungspolitik und Wohnungsmarkt verändern. Dieses Buch bietet einen Einblick in das gemeinschaftliche Wohnen in elf europäischen Ländern - Österreich, die Schweiz, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Deutschland - und präsentiert eine Vielzahl von beispielhaften Wohnprojekten mit ihren baulichen und sozialen Konzepten sowie ihren unterschiedlichen Trägerformen.

Rezension

Europa gemeinsam wohnen

Sind sie eine Mode oder werden sie ein stabiles Marktsegment? Auf jeden Fall sind gemeinschaftliche Wohnprojekte seit einigen Jahren im Kommen. Deutschland scheint dabei in Europa eine Führungsrolle zu übernehmen. Jedenfalls berichtet der Raumplaner Micha Fedrowitz von rund 550 gemeinschaftlichen Wohnprojekten hierzulande, die er im Rahmen seiner Forschungen erfasst hat. Auf einen vergleichbaren Wert kommt nur das Pionierland Dänemark, wo gemeinschaftliche Wohnprojekte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen.
Die übrigen europäischen Staaten, denen in dem Band jeweils der Aufsatz eines Landeskenners gewidmet ist, weisen deutlich weniger Projekte dieser Art auf. Allerdings ist die Erfassung schwierig. Schließlich kann gemeinschaftliches Wohnen viele verschiedene, schwer abgrenzbare Formen annehmen. Dennoch schaffen die Autoren jeweils einen recht guten Überblick über Geschichte und Gegenwart gemeinschaftlicher Wohnformen. Dabei werden die großen Linien erkennbar. So starteten Wohnprojekte in vielen Ländern in den 1970er Jahren als ökologische und soziale Experimente. Inzwischen liegt der Schwerpunkt fast überall auf dem Senioren- und generationsübergreifenden Wohnen.
Wer als Immobilienunternehmer mit Baugruppen oder ähnlichen Gemeinschaften arbeiten möchte, kann aus der Gesamtschau einen ersten Eindruck von den vielen verschiedenen Ausformungen erhalten. Insbesondere Dänemark verdient eine nähere Betrachtung. Schließlich sind dort Projektentwickler und Bauträger häufig am Aufbau von gemeinschaftlichen Wohnprojekten beteiligt. Möglicherweise lässt sich auf dem deutschen Markt von deren Erfahrungen profitieren.


Volker Thies, Immobilien Zeitung

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