Warenkorb

0 Artikel | 0,00 €

Warenkorb

0 Artikel | 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

|BücherSonstige

Digitalisierung der Immobilienwirtschaft

Digitalisierung der Immobilienwirtschaft

Fachbuch

Autor: Günter Vornholz

Verlag: Oldenbourg

29,95 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
2., aktualisierte und erweiterte Auflage, 2021, 265 Seiten, Paperback

Inhalt

Megatrends verändern die Lebens- und Arbeitswelten der Menschen. Insbesondere die Digitalisierung beeinflusst technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsprozesse. Dabei stehen auch die Immobilienwirtschaft und -märkte angesichts der digitalen Transformation vor großen Herausforderungen. Innovative technologische Entwicklungen können zu evolutionären und disruptiven Veränderungen der Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse in den Unternehmen führen. Auch wenn die Veränderungen in der Immobilienwirtschaft noch am Anfang stehen, werden sich neue Anforderungen an Immobilienstandorte und Immobilien entwickeln. Konsumbedürfnisse, Kundenbeziehungen, Prozesse und letztendlich Erzeugnisse und Dienstleistungen unterliegen genauso wie die Immobilien selbst einem Veränderungsprozess. Das Buch beleuchtet die verschiedenen Megatrends und grenzt sie ab, es analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Immobilienwirtschaft und damit deren Folgen für die Geschäftsmodelle und -prozesse und gibt einen spannenden Ausblick auf kurz- bis langfristige Trends.


Die Neuauflage wurde um ein Kapitel zur Künstlichen Intelligenz erweitert.

Rezension

Digitalisierung hoch zwei

Als Grundlagenwerk versteht Günter Vornholz sein erstmals 2019 erschienenes Buch über die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, das für Studierende wie auch für Beschäftigte aus der Immobilienwirtschaft gleichermaßen gedacht ist. Tatsächlich muss man sich dafür nicht besonders gut mit IT auskennen, denn alle wesentlichen Begriffe werden erklärt. Das Buch bietet einen kompakten, allgemeinverständlichen Überblick über digitale Hilfsmittel sowie ihre derzeitigen Anwendungsmöglichkeiten in der Immobilienwirtschaft. Zudem wägt Vornholz in jedem Kapitel Chancen und Risiken ab und liefert einen Ausblick auf weitere Entwicklungen.
Der Inhalt der ersten Auflage bedurfte daher keiner grundlegenden Überarbeitung, wohl aber Ergänzungen. Neu ist ein eigenes, an die 30 Seiten langes Kapitel über künstliche Intelligenz und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten entlang des Lebenszyklus einer Immobilie sowie des Immobilien-Investmentzyklus. Dieses wurde von Enja Schellenberger, einer Absolventin von Vornholz an der EBZ Business School, verfasst, da es auf ihrer Bachelorthesis basiert. Auch Schellenberger schafft es, einen kompakten, doch gleichermaßen umfassenden Über- und Ausblick zu geben.
Wer sich beim Lesen über die Links in den Fußzeilen wundert, dem sei die Homepage des De Gruyter Verlags ans Herz gelegt. Der Verlag bietet für registrierte Nutzer eine digitale Plattform seiner Bibliothek aus Büchern und Zeitschriftenartikeln an. Vornholz' Buch zeigt so direkt auf zweierlei Art, wie Digitalisierung gehen kann.


Alexandra Stiehl, Immobilien Zeitung 22, 4. Juni 2021, Seite 10


Basiswissen statt Innovationsluftschlösser
(Rezension der 1. Auflage von 2019)


Das Thema Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft umfasst dermaßen viele Teilaspekte, dass eine vollumfängliche Darstellung schier ein Ding der Unmöglichkeit ist. Das weiß auch Günter Vornholz, der seit 2011 an der EBZ Business School in Bochum Immobilienökonomie lehrt. Schon im Vorwort dämpft er daher die Erwartungshaltung des Lesers. Sein Buch will vor allem ein grundlegender Wegweiser sein.


Die Einleitung kommt erfrischenderweise ohne technischen Jargon aus und beleuchtet auf einem guten Dutzend Seiten die derzeitigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Megatrends, von denen die Digitalisierung eben nur einer unter vielen ist. Als nächstes erläutert Vornholz den aktuellen Stand der digitalen Transformation, beleuchtet die wichtigsten Schlüsseltechnologien und sortiert sie nach ihrer Relevanz für den Immobiliensektor.Von digitalen Basiserfordernissen wie Unternehmensplanungssystemen (ERP) und Dokumentenmanagement arbeitet er sich dabei vorwärts, über Data Science und BIM bis hin zu Anwendungen mit viel Zukunftsmusik wie der Blockchain.


Vom Proptech-Hype zeigt sich Vornholz weitgehend unbeeindruckt, das Thema handelt er auf wenigen Seiten ab. Der Autor sieht zwar keine große disruptive Gefahr durch die Start-ups, aber eben auch keine große Hilfe für Immobilienunternehmen: Zu speziell seien die Lösungen der Proptechs, zu unausgegoren viele ihrer Geschäftsmodelle.


Fast die Hälfte des Buchumfangs ist den möglichen Auswirkungen einzelner Technologien auf den Immobilieninvestmentmarkt im Allgemeinen und auf die Sektoren Büro, Einzelhandel und Wohnen im Speziellen gewidmet. Das erleichtert das Nachschlagen und die Übersicht, auch wenn es die ein oder andere Wiederholung mit sich bringt. Für den Immobilienpraktiker, der eine Übersicht über die für sein Arbeitsgebiet relevanten Aspekte der Digitalisierung sucht, vermittelt das Buch leicht zugängliches und verständlich aufbereitetes Basiswissen.


Ulrich Schüppler, Immobilien Zeitung 20, 16. Mai 2019, Seite 12

In Netzwerken weiterempfehlen

Das könnte Sie auch interessieren:

Mehr anzeigen