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|BücherArchitektur und Städtebau

Make City - Stadt anders machen

A Compendium of Urban Alternatives

Make City - Stadt anders machen

Fachbuch

Herausgeber: Francesca Ferguson

Verlag: Jovis Verlag GmbH

32,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2019, 339 Seiten, Paperback

Inhalt

Städte sind heute weltweit explodierenden Immobilienpreisen, den Folgen des Klimawandels und einem scheinbar unaufhörlichen Wachstum unterworfen. Make City versammelt unterschiedliche Perspektiven auf den urbanen Wandel und lässt Akteure aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsgestaltung, aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und der Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Die Positionen machen deutlich, welche Strategien und Bündnisse notwendig sind, um neue Gesellschaftsverträge auf allen Ebenen zu schmieden. Die Kreislaufwirtschaft beginnt in der Stadt: Die Produktion vor Ort - seien es Nahrungsmittel, Rohstoffe oder Räume - ist der zentrale Ansatz, um die veralteten Handlungsmuster eines linear ausgerichteten Wirtschaftssystems zu durchbrechen. Make City zeigt, wie man Stadt anders machen kann. Es bietet Alternativen: neue Architekturen, Typologien, Materialflüsse, integrative und gemeinschaftliche Planung, basierend auf den Grundgedanken der Wiederverwendung, der Verdichtung und Optimierung bestehender Strukturen. Heute geht es nicht mehr um kleine Schritte und Utopien, sondern um Machbarkeit - um konkrete Projekte und Vorschläge für eine andere Stadt.


Mit Beiträgen von AFF Architects, Anupama Kundoo, Michel Bouwens/P2P Foundation, Francesca Bria SESC, Tessy Britton, Bureau SLA, Frauke Burgdorff, Marco Casagrande, Deadline, Eva de Klerk, De Urbanisten, FAR Frohn&rojas, Kraftwerk 1, Wolf Lotter, PPAG, Refunc, Eike Roswag-Klinge, Tina Saaby, Florian Schmidt, Topotek 1, Jean Philipp Vassal, Vestas, Zanderroth Architekten

Rezension

Stadtplanung im linken Diskurs

Stadtplanung und insbesondere Wohnraumversorgung ganz anders denken: Diesen Anspruch erheben viele Gruppen und Initiativen. Im Band „Make City" finden sich zahlreiche, mitunter sehr abstrakte Theorien und auch einige praktische Projekte aus diesem Diskurs. Es handelt sich um einen zweisprachig deutsch-englischen Aufsatzband zu einem Festival über Stadtplanung und Wohnungspolitik, das 2018 in Berlin stattfand. Die zahlreichen, meist nur wenige Seiten langen und bebilderten Aufsätze befassen sich mit sehr verschiedenen Herangehensweisen an das Thema. Es geht um alternative Formen des Landeigentums ebenso wie um Stadtplanung in Zeiten der Klimaerwärmung, um Zwischennutzungen ebenso wie um neue Formen des Schulbaus. Internationale Projekte alternativer Nutzungsformen von Immobilien werden kurz vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt der Beispiele auf Berlin liegt. Für Akteure aus der Immobilienbranche ist der Band eine schwierige Lektüre, denn viele der Ansätze sollen letztlich aus einem politisch linken Ansatz heraus dem heutigen Marktgeschehen etwas entgegensetzen. Wer allerdings mit marktkritischen Akteuren debattieren will oder muss, kann sich hier in die Gedankenwelt der Gegenseite einlesen.


Volker Thies, Immobilien Zeitung  24, 13. Juni 2019

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