Warenkorb

0 Artikel | 0,00 €

Warenkorb

0 Artikel | 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

|ReportsStudien

Mangelware Wohnraum

Ökonomische Folgen des Mietpreisbooms in deutschen Großstädten

Studie

Autoren: Michael Voigtländer , Pekka Sagner , Sebastian Kohl

Reihe: IW-Gutachten

Anbieter: Institut der deutschen Wirtschaft Köln

0,00 € *
Download
  • Erscheinungsdatum : 25.08.2019
  • Seiten : 44 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 680,44 kB

Bitte beachten Sie auch unsere über den Footer abrufbaren Hinweise zu Zahlungsmethoden und etwaigen Lieferbeschränkungen.

Inhalt

Die große Mehrheit der Haushalte in den 14 deutschen Großstädten wohnt zur Miete. Der anhaltende Immobilienboom hat in den letzten zehn Jahren nicht nur Kaufpreise, sondern auch (Neu-)Mieten stark ansteigen lassen, während der Bau neuen Wohnraums unterdurchschnittlich blieb.

Die Studie belegt das Schwabe'sche Gesetz: Einkommensschwache Haushalte zahlen relativ mehr Miete und wohnen enger. Allerdings hat sich die Mietbelastungsungleichheit gerade nicht im letzten Jahrzehnt verstärkt, sondern ist bereits zum Ende des Wiedervereinigungsbooms auf ihr heutiges Level gestiegen. Der Mietpreisanstieg hat zwar die Gräben zwischen Mieter und Eigentümer vertieft, schlägt sich aber (noch) nicht in steigender Mietbelastung bei Haushalten aller Einkommensgruppen nieder. Vielmehr beobachtet die Studie einen allgemeinen Rückgang des Wohnflächenkonsums und der Durchschnittsgröße auch neuer Wohnungen sowie eine Zunahme von ‚Crowdingphänomenen'. Auch ist die Ungleichheit des Wohnflächenkonsums leicht gestiegen. Die Studie sieht im mangelnden Neubau geeigneten Wohnraums eine der Haupterklärungen: Relativ zum Bevölkerungswachstum ist der Neubau zurückgeblieben und Neubauangebote sind systematisch zugunsten teurer Großwohnungen verzerrt.

In Netzwerken weiterempfehlen

Das könnte Sie auch interessieren:

Mehr anzeigen