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Energiebedarfsberechnungen für Gebäude: Standardklima versus örtliches Klima

Untersuchung zur Verwendbarkeit von ortsgenauen klimatischen Randbedingungen für energetische Nachweise

Studie

Reihe: BBSR-Online-Publikationen

Anbieter: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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  • Erscheinungsdatum : 30.10.2020
  • Seiten : 228 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 29,44 MB

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Inhalt

Nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Energiebedarfsberechnungen muss als Basis für eingehende Klimadaten mit einem festgelegten Referenzklima und nicht mit Klimadaten des Gebäudestandorts gerechnet werden. Die Verwendung eines Referenzklimas beim EnEV-Nachweis bedingt, dass der sich aus den Anforderungsvorgaben ergebende Mindest-Dämmstandard eines Gebäudes unabhängig von den tatsächlich vorherrschenden Klimabedingungen festgelegt wird. Würde die Verwendung örtlicher Klimadaten für die Energiebedarfsberechnung zugelassen, könnten Verbesserungsmaßnahmen zielgenauer miteinander verglichen werden. Damit könnte eine Ursache für die häufig hohe Abweichung zwischen berechnetem Bedarf und gemessenem Verbrauch beseitigt werden.

Durch das vom BBSR geförderte Projekt "Ortsgenaue Testreferenzjahre" liegen seit 2017 für jeden Standort in Deutschland stündliche Klimadaten vor, die zum kostenlosen Download auf der "Klimaberatungsmodul"-Internetseite des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung stehen. Damit wurde die Grundlage geschaffen, Energiebedarfsberechnungen - außerhalb der EnEV - mit den lokalen Klimadaten des Gebäudestandorts durchzuführen. Anhand dieser Datensätze wurde im Rahmen der Studie in verschiedenen Szenarien untersucht, wie sich an ausgewählten Standorten die Nutzung örtlicher Klimadaten auf die energetischen Nachweisrechnungen auswirkt. Die Untersuchung ist hierbei zu interessanten Ergebnissen gekommen. Im Fokus standen dabei auch die Auswirkungen auf den Jahres-Primärenergiebedarf als Hauptanforderungsgröße der gesetzlichen Standards.

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