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Deka Immobilien Monitor

Ausgabe 2021

Report

Autoren: Daniela Fischer , Andreas Wellstein , Nikola Stephan

Reihe: Deka Immobilien Monitor

Herausgeber: Deka Immobilien

Anbieter: Deka Immobilien

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  • Erscheinungsdatum : 20.01.2021
  • Seiten : 36 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 3,64 MB

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Inhalt

Auch wenn die Corona-Pandemie zum Jahreswechsel erneut in eine kritische Phase eingetreten ist, geht Deka Immobilien davon aus, dass die unmittelbaren negativen Auswirkungen der Gesundheitskrise im laufenden Jahr mit verfügbaren Impfstoffen und verbesserten Therapien langsam zum Erliegen kommen. Deka Immobilien erwartet einen neuen weltweit synchronen Konjunkturzyklus, der allerdings moderater als der vorherige ausfallen wird.

Die Pandemie stellt für die Immobilienmärkte eine Bedrohung dar, wird sie aber nicht umwerfen. Während die Finanzkrise ihren Ursprung an den Wohnimmobilienmärkten hatte, ist die Corona-Krise vergleichbar mit einer Naturkatastrophe. Wenn die Gesundheitskrise vorbei ist, wird die Wirtschaft schnell wieder loslegen - solange es dem Staat gelingt, in der Zwischenzeit Zweitrundeneffekte zu verhindern. Der Staat stabilisiert die Wirtschafts- und Finanzmärkte in einem bisher nie gesehenen Ausmaß. Ähnlich wie die Kapitalmärkte zeigen sich auch die Immobilienmärkte robust, allerdings mit sektoralen Differenzierungen.

Corona beschleunigt bestehende Trends wie Flexibilisierung und Digitalisierung an den Büromärkten. Auch nach der Krise wird Homeoffice dauerhaft einen höheren Stellenwert haben. Mobiles Arbeiten insbesondere von Zuhause wird die physische Anwesenheit im Bürogebäude vor Ort jedoch nur ergänzen und nicht ersetzen. Der Digitalisierungsschub trifft auch die unter der Pandemie besonders leidende Hotellerie. Die positiven Erfahrungen mit digitalen Veranstaltungen dürften sich unter Kosten- und Nachhaltigkeitsaspekten auch künftig in einem veränderten Geschäftsreiseverhalten niederschlagen. Auch der stationäre Handel leidet stark: Der Online-Handel hat noch stärker an Fahrt aufgenommen und verschärft bereits bestehende strukturelle Probleme. Wie wichtig die Verzahnung von on- und offline ist, haben viele lokale Einzelhändler während des ersten Lockdowns schmerzhaft erfahren. Der Bedarf an Verkaufsflächen insbesondere auch in den Innenstädten dürfte in den kommenden Jahren signifikant sinken. Eine Ausnahme ist die Nahversorgung, hiervon profitieren Fachmarktagglomerationen mit Lebensmittel-Anker. Bei Logistikflächen bewirkt der Online-Boom eine konträre Entwicklung als Haupttreiber für eine steigende Flächennachfrage. Die Logistikbranche hat sich in der Pandemie als systemrelevant erwiesen und profitiert außerdem von einer Neuausrichtung der Lieferketten. Die Logistikmärkte gehen daher gestärkt aus der Krise hervor.

Am Investmentmarkt wird die Nachfrage nach Immobilien angesichts fehlender Alternativen am Kapitalmarkt anhaltend hoch bleiben. Das weiter verfestigte Niedrigzinsumfeld sorgt generell für sehr hohe Bewertungen von Sachanlagen. Im Core-Segment stehen die Renditen in den Assetklassen mit höherer Resilienz weiter unter Abwärtsdruck: Bürogebäude in zentralen Lagen mit diversifizierter Mieterstruktur, Logistik, Nahversorgung und Wohnen. Bei Hotels, Shopping-Centern und innerstädtischen Geschäftshäusern dagegen führen das erhöhte Risiko und ein schwacher Ausblick zu steigenden Renditen und entsprechenden Ertragseinbußen.

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