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|BücherPlanung/Bau, Architektur und Städtebau, Handelsimmobilien

Retail in Transition

Verkaufswelten im Wandel

Retail in Transition

Autor: Caspar Schmitz-Morkramer

Verlag: Jovis Verlag GmbH

28,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2021, 236 Seiten, Paperback

Inhalt

Digitale Technologie, neue Geschäftsmodelle, der demografische wie auch kulturelle Wandel und jetzt auch noch die Corona-Pandemie bringen das klassische Modell des stationären Einzelhandels ins Wanken. All diese Entwicklungen haben einen tiefgehenden Einfluss auf unsere Städte und das urbane Leben. In den Innenstädten und deren Einkaufsstraßen entscheidet und formiert sich das nächste Kapitel unserer gesellschaftlichen Entwicklung.
Wie werden die Städte mit der drohenden Verödung ihrer Zentren umgehen? Was treibt die Menschen in oder aus den Innenstädten? Welche Antworten kann die Architektur darauf finden? In diesem Kontext erstellte caspar.research eine kritische Studie, die darauf abzielt, die rasanten Veränderungen besonders im deutschen Einzelhandel besser zu verstehen.

Rezension

In der Fußgängerzone mehr Grün und weniger Stress

Caspar Schmitz-Morkramer aus Köln ist mit rund 100 Mitarbeitern eines der großen Architekturbüros in Deutschland. Bekannte Entwürfe sind die Sedelhöfe Ulm, Das Grüne Tal Stuttgart, die Abtei Michaelsberg Siegburg (Sanierung) oder die BVB Fanwelt Dortmund. 2019 legte das Büro einen Forschungsbericht seines hauseigenen Thinktanks caspar.esearch vor. Dieses Werk mit dem Titel Retail in Transition beschäftigt sich mit den durch den Onlinehandel ausgelösten Umbrüchen im Einzelhandel. Das Buch liegt nun in einer deutschen Übersetzung vor, die zugleich eine Aktualisierung darstellt.


Die Autoren vertreten die These, dass der innerstädtische Einzelhandel Bestand habe, wenn der „Massenkonsum durch ausdifferenzierte Einkaufserlebnisse" ersetzt werde. Gefordert wird eine „stärkere Durchmischung des Einzelhandels mit Gastronomie und Wohnen" und eine Verbesserung der Zugänglichkeit von Städten durch bessere Mobilitätskonzepte. Gefragt sei zudem eine Aufwertung des öffentlichen Raums „im Sinne von visueller Attraktion und Sauberkeit".


Im Mittelteil des Buches wird anhand von Beispielen gezeigt, wie die Weiterentwicklung des Einzelhandels aussehen kann. Ein Beispiel kommt aus Shanghai. Im Concept-Store der Schuhfirma Ecco werden die Füße der Kunden vermessen, und es werden vor Ort Einlagen aus Silikon hergestellt. Am Schluss des Buches stehen Zukunftsvisionen für die Einkaufsstraßen von sechs deutschen Großstädten(Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf). Für die Schildergasse in Köln wird durch Stadtmöblierung die „Verringerung eines konsumgetriebenen Stressfaktors" vorgeschlagen. Die Zeil habe das Potenzial zur Champs Élysée Frankfurts zu werden. „Das visuelle Erscheinungsbild sollte nachhaltig von einer konsequenten Stadtbegrünung geprägt sein."


Christoph von Schwanenflug, Immobilien Zeitung 30, 29. Juli 2021, Seite 8

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