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F+B-Wohn-Index Deutschland Q2/2021

Report

Autor: Manfred Neuhöfer

Reihe: F+B-Wohnindex Deutschland

Anbieter: F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH

29,00 € inkl. MwSt. *
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  • Erscheinungsweise: Quartalsweise
  • Berichtszeitraum: 2. Quartal 2021
  • Erscheinungsdatum : 19.08.2021
  • Seiten : 38 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 2,52 MB

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Inhalt

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 2. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 % und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,2 %. Die mit dem Index gemessene Wachstumsdynamik hat sich also im Verlauf des 2. Quartals 2021 in der Gesamtschau des deutschen Wohnimmobilienmarktes abgeschwächt. Ursache waren die deutlich reduzierten Preissteigerungen für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern. Das Eigentumssegment dämpfte also erstmals nach vielen Jahren die Entwicklung des Gesamt-Indexes, während die Mieten überdurchschnittlich anzogen. Ob diese bemerkenswerte Entwicklung eine Trendumkehr darstellt, kann aktuell noch nicht sicher beurteilt werden. Deutlich wird aber auf jeden Fall, dass der deutsche Wohnungsmarkt in Bewegung ist.

Nach einer kurzen Aufholphase im 1. Quartal 2021 hat sich Preisdynamik im Eigentumssegment im Vergleich zu Neuvertrags- und Bestandsmieten also deutlich abgeschwächt. Eigentumswohnungen verteuerten sich mit einem Preisanstieg von 1,0 % gegenüber dem Vorquartal Q1/2021. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise nur noch um 0,4 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal Q2/2020 lagen die Eigentumswohnungen mit 4,5 % deutlich vor den Ein- und Zweifamilienhäusern, die sich um 3,6 % verteuerten. Die nunmehr zweieinhalbjährige Stagnationsphase bei den Neuvertragsmieten ist offenbar beendet. So sind diese im Vergleich der Quartale Q2/2021 zu Q1/2021 um 1,1 % und damit wieder deutlich gestiegen. Im Jahresvergleich mit dem 2. Quartal 2020 lag die Wachstumsrate der Angebotsmieten noch bei 0,5 %. Die zwischenzeitliche Entspannung bei der Corona-Pandemie im 2. Quartal dieses Jahres führte offenbar zu einer erhöhten Nachfrage nach Mietwohnungen, die auf ein um 23 % reduziertes Anzeigenvolumen traf. Durch diesen Gap zwischen Angebot und Nachfrage entstand die ungewöhnlich hohe Steigerungsrate bei den Angebotsmieten im Bundesdurchschnitt. Die Bestandsmieten verteuerten sich bundesweit mit 0,4 % im Vergleich von Q2/2021 zum Vorquartal deutlich weniger stark, allerdings mit leicht anziehender Tendenz. Zum gleichen Vorjahresquartal verzeichnete F+B einen Anstieg von 1,4 % - auch hier zeigt der Trend eine leichte Aufwärtsbewegung.

Zusätzlich wurde als Sonderauswertung die Entwicklung der energetischen Qualitäten der inserierten Wohnungen über mehrere Jahre untersucht – analog der Energieeffizienzklassen des Energieausweises. Im Vorfeld der Bundestagswahl mit einem zentralen Fokus auf das Thema Klimaschutz zeigt sich, dass sich die energetischen Qualitäten der annoncierten Wohnungen nur langsam verbessern. Gezeigt werden zeitreihen für unterschiedliche Objektarten und abhängig von Baualters- und Preis- bzw. Mietenstufen.

Im Quartalsbericht enthalten sind die Preisdaten für Eigentumswohnungen und die Angebotsmieten in den Kernstädten in 27 deutschen Ballungsräumen sowie deren umliegenden kreisfreien Städte und Landkreise einschließlich deren kreisangehörigen Städte über 25.000 Einwohner. Zeitreihen: jeweils Berichtsquartal zum Vorquartal und zum Vorjahresquartal. Zusätzlich enthalten sind die Listen der teuersten 50 deutschen Städte über 25.000 Einwohner bei ETW-Preisen und Angebotsmieten einschließlich der beobachteten Preisspannen. Eine Excel-Datenbank von 510 Städten über 25.000 Einwohner mit längeren Zeitreihen (5 und 10 Jahre) kann zum Preis von 295,- Euro zzgl. MwSt. direkt bei F+B bestellt werden: service@f-und-b.de.

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