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|BücherArchitektur und Städtebau

Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption

Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption

Fachbuch

Herausgeber: Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung

Verlag: Jovis Verlag GmbH

38,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
1. Auflage, 2021, 256 Seiten, Paperback

Inhalt

100+ präsentiert neue Zugänge zur Geschichte und Bedeutung des Bauhauses: Das Jahr 1919 wird zum Ausgangspunkt einer mikrohistorischen Betrachtung der globalen Verflechtungen der Institution sowie bisher verdrängter Stimmen insbesondere queerer Protagonist*innen. Die Avantgarde wird in ihrem Widerspruch zwischen Fortschrittsglauben und dem Anspruch auf eine überzeitliche Gültigkeit beleuchtet. Ein Blick auf die radikalen Manifeste und Positionen der Bauhäusler*innen zur Gestaltung der Lebenswelt eröffnet neue Perspektiven, etwa auf deren Verhältnis zu staatlicher Intervention und der Wirkmacht privatwirtschaftlicher Interessen. Auf Basis dieser Überlegungen werden die soziotechnologischen Utopien des Bauhauses in all ihrer Ambivalenz auf ihre Nachhaltigkeit für die architektonischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geprüft.

Rezension

Das Plus macht den Unterschied

Stadtquartiere ohne Büroimmobilien, Walter Gropius ohne Glorienschein, queere Protagonistinnen und Protagonisten. – Nein, dies ist kein typisches Buch über das Bauhaus. Unter dem Titel „100+. Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption" sind 18 interdisziplinäre Fachbeiträge versammelt, die auf einem internationalen Kolloquium basieren. Dazu hatte die Bauhaus-Universität Weimar im Jubiläumsjahr 2019 eingeladen.
Genau wie das Vortragsprogramm ist das Buch in vier Sektionen gegliedert: Sektion I befasst sich mit der Gründungszeit des Bauhauses um 1919. Anhand mikrogeschichtlicher Betrachtungen wird der Kontext seiner Entstehung verdeutlicht. Sektion II beleuchtet das Wirken der Institution sowie ihren Werdegang in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Hier geht es durchaus kritisch zur Sache, wenn von den Siedlungsentwürfen für Weimar und Dessau die Rede ist. Sektion III widmet sich der Frage, ob die Bautraditionen und Ausdrucksformen in Architektur und Design seit 100 Jahren ununterbrochen fortbestehen oder ob es sich um Revival handelt. Sektion IV steht dagegen unter dem Motto „Entwürfe aus der Welt von morgen". Hier wagen die Autorinnen und Autoren Gedankenspiele mit „realen Utopien" wie etwa einer Welt ohne Arbeit.
Das Vorhaben, unterschiedliche Zugänge zu Teilaspekten des Bauhauses aufzuzeigen, ist geglückt.
Alexandra Stiehl, Immobilien Zeitung 34, 26. August 2021

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