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F+B-Wohn-Index Deutschland Q3/2021

Report

Autor: Manfred Neuhöfer

Reihe: F+B-Wohnindex Deutschland

Anbieter: F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH

29,00 € inkl. MwSt. *
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  • Erscheinungsweise: Quartalsweise
  • Berichtszeitraum: 3. Quartal 2021
  • Erscheinungsdatum : 26.10.2021
  • Seiten : 34 Seiten
  • Datei-Typ : PDF-Datei
  • Größe : 1,93 MB

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Inhalt

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 3. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal nur noch um 0,3 % und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3 %. Die mit dem Index gemessene Wachstumsdynamik hat sich also im Verlauf des 3. Quartals 2021 in der Gesamtschau des deutschen Wohnimmobilienmarktes noch weiter abgeschwächt. Ursachen waren sowohl die deutlich reduzierten Preissteigerungen für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern als auch die Stagnation bei den Angebots- und Bestandsmieten. Da-mit scheint sich erstmals seit vielen Jahren sowohl im Miet- als auch im Kaufsegment der deutsche Wohnungsmarkt zu beruhigen. Ob diese Entwicklung die von vielen erwartete Abschwung-Phase einleitet, kann noch nicht sicher vorhergesagt werden. Fakt ist, dass offenbar mehrere bremsende Faktoren die Preis- und Mietrallye deutlich verlangsamen.

Eigentumswohnungen verteuerten sich mit einem Preisanstieg von 0,9 % gegenüber dem Vorquartal Q2/2021. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stagnierten die Preise mit 0,0 %. Im Vergleich zum Vorjahresquartal Q3/2020 lag der durchschnittliche Preisanstieg bei Eigentumswohnungen mit 4,9 % deutlich vor den Ein- und Zweifamilienhäusern, die sich um 3,1 % verteuerten. Es deutet sich an, dass die im 2. Quartal 2021 zu beobachtende anziehende Dynamik bei den Neuvertragsmieten nur von vorübergehender Dauer gewesen ist. So sind diese im Vergleich der Quartale Q3/2021 zu Q2/2021 nur noch um 0,2 %, also nur noch marginal gestiegen. Im Jahresvergleich mit dem 3. Quartal 2020 lag die Wachstumsrate der Angebotsmieten noch bei 1,6 %. Auch die Betrachtung der Top 50-Standorte in Deutschland mit dem höchsten Mietenniveau legt eine ähnliche Interpretation für diese erneute Trendumkehr nahe. Im Vergleich zum Vorquartal sind in 23 der 50 teuersten Städte Deutschlands die Mieten bei der Neuvermietung - wenn auch nur leicht - gesunken, während das im davor liegenden Dreimonatszeitraum noch für 12 Städte zutraf. Die von F+B auf der Basis langjähriger Datenreihen geschätzten Bestandsmieten verteuerten sich bundesweit mit 0,3 % im Vergleich von Q3/2021 zum Vorquartal ganz leicht oberhalb des Niveaus der Angebotsmieten. Zum gleichen Vorjahresquartal verzeichnete F+B einen Anstieg von 1,2 %.

Als Sonderauswertung wurde Vermarktungsdauer von Mietwohnungen und Kaufobjekten untersucht, die ein interessanter Indikator dafür ist, wie nachfragestark ein lokaler Wohnungsmarkt ist. In der Tendenz ist die Nachfragestärke umso größer, je kürzer eine Wohnung oder ein Eigenheim in einem öffentlichen Vermarktungsportal auftaucht. Investoren und Kapitalanleger gewinnen durch die Beachtung dieses Indikators mehr Sicherheit in ihren Anlageentscheidungen. Bestimmte gesellschaftliche oder volkswirtschaftliche Ereignisse besitzen offenbar einen großen Einfluss auf die Vermarktungsdauer von Mietwohnungen. So stieg während der Finanzkrise im Zuge der Lehman-Pleite 2008 der durchschnittliche „Time on Market"-Wert von 45 Tagen in 2007 auf 52 Tage im Jahre 2008. Die rasant wachsende Zuwanderung geflüchteter Menschen ließ die Vermarktungsdauer von 40 Tagen in 2013 auf 27 Tage in 2014 bzw. 35 Tage im Jahre 2015 sinken. Die Corona-Krise 2020 führte zu einem Anstieg auf 36 Tagen, sieben Tage mehr als noch im Jahr davor.

Im Quartalsbericht enthalten sind die Preisdaten für Eigentumswohnungen und die Angebotsmieten in den Kernstädten in 27 deutschen Ballungsräumen sowie deren umliegenden kreisfreien Städte und Landkreise einschließlich deren kreisangehörigen Städte über 25.000 Einwohner. Zeitreihen: jeweils Berichtsquartal zum Vorquartal und zum Vorjahresquartal. Zusätzlich enthalten sind die Listen der teuersten 50 deutschen Städte über 25.000 Einwohner bei ETW-Preisen und Angebotsmieten einschließlich der beobachteten Preisspannen. Eine Excel-Datenbank von 510 Städten über 25.000 Einwohner mit längeren Zeitreihen (5 und 10 Jahre) kann zum Preis von 295,- Euro zzgl. MwSt. direkt bei F+B bestellt werden: service@f-und-b.de.

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