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|BücherRecht/Steuern, Verwaltung

Schönheitsreparaturen, Instandsetzung und Rückbau

Bei Wohn- und Gewerberaum

Schönheitsreparaturen, Instandsetzung und Rückbau

Fachbuch

Autoren: Hans Langenberg, Kai Zehelein

Verlag: C. H. Beck

49,00 € inkl. MwSt. *

lieferbar innerhalb ca. 2-4 Werktagen
5. Auflage, 2015, XXXII, 427 Seiten, Paperback

Inhalt

Dieses eingeführte Werk behandelt jeglichen Aufwand, der zur Erhaltung des Mietobjekts notwendig ist, von der Kleinreparatur bis zu grundlegenden Instandsetzungen. Es ist aus der Praxis für die Praxis geschrieben.
Inhalt
- Schönheitsreparaturen
- Instandhaltung und Instandsetzung
- Rückbau
- Verjährung und Prozess
- Praxisbezogener Anhang mit
-- Formularvereinbarungen
-- Muster eines Abnahmeprotokolls
-- Muster für Leistungsaufforderung und Vorbesichtigungsverfahren
Vorteile auf einen Blick
- das führende Werk zum Dauerthema
- deutliche Unterscheidung von Geschäftsraum und Wohnraumproblemen
- einschließlich Verjährung und Prozessrecht

Rezension

Schönheitsreparaturen

Kaum ein Thema dürfte derzeit unter Wohnungsunternehmen und Privatvermietern für so viel Unsicherheit sorgen wie die Schönheitsreparaturen. Wer darf, soll, muss sie bezahlen? Wie sehen rechtlich wirksame Klauseln aus? In der Neuauflage des Standardwerks „Schönheitsreparaturen, Instandsetzung und Rückgabe" finden Eigentümer, aber auch Mieter und Juristen Antworten. Der Ratgeber berücksichtigt bereits die jüngsten Urteile des Bundesbundesgerichtshofs (BGH), in denen das Gericht fast alle gängigen Klauseln aus Formularmietverträgen gestrichen hat.
Die Autoren Hans Langenberg und Kai Zehelein machen zum Einstieg in die jeweiligen Kapitel mit den Grundbegriffen und den rechtlichen Grundlagen vertraut. Das erleichtert gerade juristischen Laien das Verständnis. Schließlich werden die einzelnen Klauseln Stück für Stück ausführlich beschrieben und kommentiert. Die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der jeweiligen Formulierung wird auf Basis der aktuellen Rechtsprechung erläutert. In einer tabellarischen Schnellübersicht finden Nutzer die wichtigsten Klauseln auf einen Blick und nach wirksam oder unwirksam sortiert.
Die Folgen unwirksamer Klauseln sowohl für Vermieter als auch für Mieter sind in einem eigenen Kapitel dargestellt. In der Praxis dürfte vor allem der Schadenersatz interessieren, den Eigentümer geltend machen können, wenn Mieter wirksam vereinbarte Renovierungsarbeiten nicht ausführen. Die Abnutzung, die der BGH jüngst als Gradmesser für vom Vermieter geforderte Renovierungsarbeiten nannte, verdeutlichen die Autoren beispielhaft an der Lebensdauer von Küche, Bad und Fliesen.
Eigentümer, die die Last der Erhaltung trotz der BGH-Urteile auf ihre Gewerbe- und Wohnungsmieter übertragen wollen, finden im Anhang des Ratgebers eine Reihe von Vorschlägen, wie sie wirksame Klauseln in Formularmietverträgen jetzt noch gestalten können. Zusätzlich gibt es Tipps für individuell vereinbarte Klauseln. Diese gelten bislang im Unterschied zu den meisten formularmäßigen Klauseln rechtlich weitergehend als unproblematisch. Muster für ein Rückgabeprotoll für Wohn- und Gewerberäume sowie eine beispielhafte Leistungsaufforderung, mit der Eigentümer ihre Mieter zum Beseitigen von Mängeln heranziehen, runden das Standardwerk ab.


Monika Hillemacher, Immobilien Zeitung 32, 13. August 2015

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